Skipsea – Wragby
Sonntag, 26. Juli: Tourtag 10
Am Erholungstag war es den gesamten Tag über sehr windig, was sehr praktisch beim Kleidung trocknen war.
Leider galt das aber auch noch für den Sonntag. So starteten wir mit viel Gegenwind (laut Windy 5 Beaufort, mit 7er Böen) in den Tag.
Viele Fotos habe ich tatsächlich nicht gemacht, die Landschaft hier ist eher flach und unspektakulär, außer Feldern und Hecken gab es meist wenig zu sehen.

Nach ca. 40 Kilometern kamen wir durch Hull.

Hier steht die angeblich längste zu Fuß begehbare Brücke der Welt – vielleicht ist es ja auch die längste mit dem Fahrrad zu fahrende? Für mich war sie auf jeden Fall mit der Höhenangst in Kombination mit starkem Wind von der Seite eine der am unangenehmsten zu fahrenden Brücken!

Auf der Brücke war kurz festzustellen: Der Humber ist dreckiger als Tweed oder Tyne.

Ich war einfach froh als wir auf der anderen Seite waren.

Bei der Fahrt über die Brücke haben wir sogar ein ganz paar wenige Tropfen Regen abbekommen, aber wie zu erkennen ist, nichts was Regenkleidung rechtfertigen würde. Überhaupt haben wir auf dieser Tour bisher tagsüber noch gar keinen Regen gehabt, was bei einer UK-Tour inklusive Highlands doch eher ungewöhnlich scheint.
Zur Stärkung gab es anschließend mal wieder Scones zur Stärkung… Ich würde es als eine Mischung aus Brötchen und Keks beschreiben, die der Brite scheinbar mit einer endlosen Menge Butter genießt.

Irgendwann am Nachmittag haben wir dann sogar einmal ein verstecktes Eurovelo-Schild entdeckt. Das war soweit glaube ich das erste überhaupt auf dieser Fahrt!

Aber es blieb dabei: Wir kämpften primär mit dem Wind an diesem Tag.

Am Ende des Tages standen wieder gute 114km auf dem Tacho, so dass wir wieder ganz vernünftig in der Zeit lagen.
