Loch Ness – Dalwhinnie

Loch Ness – Dalwhinnie

Versuch Nummer 2, nachdem Versuch Nummer 1 leider vom schottischen Internet-Äther gefressen wurde! Entsprechend etwas weniger Text, sonst komme ich mit Schreiben nicht hinterher.

Freitag, 17.Juli: Der erste Tourtag startete für mich morgens um 5:20 vollkommen überraschend in einem trockenen Zelt. Ebenso überrascht waren die Gänse am See über mein plötzliches Auftauchen.

Die Tour startet einfach, da wir den Weg bereits kennen: Erst einmal zurück Richtung Inverness. Dann raus in Richtung Highlands durch Wohngebiete – soweit, so unsepektakulär. Irgendwann möchte uns die Routenführung von Komoot aber für ein paar Kilometer auf die Schnellstraße A9 schicken, nach dem Motto „Guter Belag und ein paar Kilometer bringen euch schon nicht um!“

Doch, täten sie. Stattdessen also eine Alternativroute durch den Wald.

Das lief auch soweit gut, bis es an das Überqueren der Schnellstraße ging. Auf der Karte sah das sehr nach einer Unterführung aus, die Realität erfordert aber dass man zumindest gut zu Fuß ist.

Ein besonderes Augenmerk auf den fehlenden Seitenstreifen, wer mit der Routenplanung durch Komoot übereinstimmt.

Danach wurde es schlimmer.

Und dann etwas schlimmer.

Danach etwas schlimmer.

Und danach wiederum für Arne besser, für mich etwas schlimmer.

Zum Abschluss stand noch eine Kraftprobe und etwas Gewichtheben an.

Der schlimmste Abschnitt des Tages war damit dann aber auch erledigt. Für die ersten 25km haben wir drei Stunden gebraucht, ohne ernsthafte Pausen (außer zum Einkaufen und Neuplanen). Nach der Frühstückspause (Instant-Porridge ❤️) ging es auf der eigentlichen Radroute weiter, die deutlich fahrbarer war.

Kurz darauf kam auch eine echte Überraschung auf uns zu:

Die erste Distillerie der Tour! Stärkung durch Whisky musste leider ausfallen, aus hoffentlich nachvollziehbaren Gründen.

Den Shop haben wir dennoch kurz besucht. Weiter ging es bei deutlich aufklarendem Himmel über den ersten „Pass:“

Bei der Abfahrt habe ich dann fast einen Auffahrunfall verursacht, aber das Hinweisschild zur besten Weltmeisterschaft der Welt (Nimm das, Gianni!) musste ich natürlich festhalten:

Die Landschaft der Highlands ist dabei auch sehr abwechslungsreich – mal durch den Wald, mal könnte man denken man sei in der Lüneburger Heide, dann aber auch immer wieder die erhofften Ausblicke auf weite Landschaften!

Schließlich erreichten wir das gesetzte Tagesziel:

Leider leider eine halbe Stunde nach Ladenschluss. Aufgrund des vorigen Besuchs bei Tomatin war uns aber zum Glück trotzdem eine kleine Verköstigung direkt an unserem Zeltplatz am Loch Ericht möglich.

Mit 118km war dies ein recht knackiger erster Tourtag – die erste Version dieses Artikels hatte ich noch mit zufallenden Augen im Zelt getippt, diese hier erst am nächsten Abend. Entsprechend bin ich jetzt bereits schwer im Verzug.

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